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Pelletsheizung

Eine Pelletsheizung ist eine Holzheizung, die annähernd den Komfort einer Öl- oder Gasheizung bietet.


Die Pellets werden vom Tankwagen in den Lagerraum eingeblasen und von dort automatisch zum Pelletskessel transportiert. Der Pelletskessel heizt vollautomatisch und passt seine Wärmeleistung stufenlos (30 – 100 %) dem Bedarf an.
Die Bedienung ist praktisch gleich bequem wie beim Ölkessel – lediglich minimale Reinigungs- und Entaschungsarbeiten fallen an.

Bei der Investition etwas teurer, im Betrieb dafür sehr günstig. Wie jede Biomasseheizung CO2 neutral.

Grundvoraussetzungen für den Betrieb einer Pelletsheizung:

  1. Lagerplatz für Pellets
  2. Feuchteunempfindlicher Kamin mit einem Durchmesser von ca. 15 cm (ein alter Kamin würde versotten)

Pelletslagerraum:
Der übliche Pelletsverbrauch pro Jahr und kW-Heizlast beträgt 400-500 kg. Es empfiehlt sich,
das Lagervolumen für einen Jahresbedarf auszulegen.

Die 3 Möglichkeiten der Pellteslagerung:
Der klassische Lagerraum
Ein Raum wird für die direkte Pelletslagerung genutzt und entsprechend adaptiert. Das
Gesamtvolumen des Raumes in m³ soll das 1 – 1,2 fache der Normheizlast betragen (bei 10 kW also 10 bis 12 m³). Das entspricht je nach Raumhöhe ca. 4 – 6 m² Grundfläche

(Der klassische Lageraum)


Pellets-Gewebetank
Die Aufstellung des Gewebetanks kann im Heizraum, in einem eigenen Raum oder in einem Hausanbau erfolgen. Kostenmäßig ist diese Lösung etwa gleich wie die direkte Adaption eines Raumes (wie oben), jedoch schneller und sauberer erstellt.

  1. (Pellets-Gewebetank)
  2. Pellets-Erdtank
    Die unterirdische Pelletslagerung mit dem Erdtank bietet sich an, wenn die oberen Varianten (aus Platzgründen) nicht möglich sind.